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„Der Zweifel ist der Beginn der Wissenschaft. Wer nichts anzweifelt, prüft nichts. Wer nichts prüft, entdeckt nichts. Wer nichts entdeckt, ist blind und bleibt blind.“ (Teilhard de Chardin, 1881-1955, frz. Theologe, Paläontologe u. Philosoph)

Der Beitrag der Raumordnung zur Intensivierung der Windenergienutzung an Land

von Lars Kindler und Dr. Marcus Lau

veröffentlicht in der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht (NVwZ), 23/2011, S. 1414 ff.

Stand: 31. Januar 2012

 

Nachdem die Windenergienutzung mit ihrer Förderung und Privilegierung im Jahr 1997 zunächst einen regelrechten Boom erlebt hat, ist ihr Ausbau zuletzt 2010 etwas „eingeschlafen“. Mit der Anfang 2011 eingeläuteten Energiewende könnte es zu einer Renaissance kommen. Jedenfalls werden sich die ehrgeizigen klimapolitischen Zielvorgaben nur erreichen lassen, wenn auch die Windenergienutzung an Land intensiviert wird.

Steuerungsmöglichkeiten bestehen insoweit mehrere. Eine davon und noch dazu eine vergleichsweise effektive ist die Raumordnung. Interessanterweise ist der Raumordnung sowohl seitens des Gesetzgebers im Zuge der Schaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes als auch in der Literatur bislang relativ wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden. Kindler und Lau zeigen mit Ihrem Beitrag die in der Raumordnung liegenden Potenziale zur Intensivierung der Windenergienutzung an Land auf.

Auf den Beitrag macht auch der thematisch einschlägige Blog „LEXEGESE“ aufmerksam; dort findet sich auch ein Link zur veröffentlichten Druckfassung des Artikels in der Online-Version, welche der Beck Verlag dankenswerter Weise kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.